| Club Chronik |
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Das Zarte Feh - Pflänzchen, das da am 4. Juli 1921 in Menziken von einer Gruppe Menziker aus der Taufe gehoben wurde, hat sich zu einem gesunden, kräftigen Baum in voller Kraft entwickelt, der seine Äste immer weiter ausbreitet. Das Schweizer Feh-Kaninchen ist eine noch junge, edle Rasse, welche sich in unserer Kaninchenvielfalt des Standarts längst ihren Stammplatz erworben hat und sich immer noch einer grossen Beliebtheit für jung und alt erfreut. Anlässlich einer Vorstandssitzung des KZV Menziken - Burg vom 4. Juli 1921, wo Karl Weber als Gast teilnahm, wurde der Schweizer Feh Club gegründet. Wie aus den Statuten vom 4. März 1922 hervorgeht konsultierte sich der Gründungsvorstand wie folgt: Präsident : Weber Karl, Aktuar : Weber Theobald, Kassier : Brunner Josef, Beisitzer : Wildi Albert, Scherer Johann und Karl Haller, alle aus Menziken. Der Rasse den richtigen Namen zu geben löste bei den Beteiligten einen kleinen Kampf aus. Schlussendlich wurde dran doch der Vorschlag von Karl Weber gut geheissen und die neue Rasse wurde auf den Namen Schweizer Feh getauft. So konnte das nächste Ziel nur sein, die Aufnahme in den Schweizer Standart zu beantragen. An der Preisrichtertagung vom 25 September 1921 in Baden wurde der Standart für das Fehkaninchen festgelegt und dem Club zu Begutachtung unterbreitet. Nach verschiedenen Änderungen wurde das Schweizer Feh - Kaninchen am 27. November 1921 als erste in der Schweiz erzüchtete Rasse in den Standart des S.K.V. aufgenommen. Der strebsame Club machte sich nun daran, diese Rasse nicht nur in Menziken, sondern in der Ganzen Schweiz zu verbreiten. Nach und nach entstand in den verschiedenen Regionen der Schweiz die "Untergruppen" deren Zahl nun auf Acht gestiegen ist und die bestrebt sind, den Gründungsgedanken unserer Ahnen zu verwirklichen. Wie überall wo Menschen am Werk sind, gibt es Höhen und Tiefen. Die Tiefen soll man wie ein Geschwür behandeln und wegschneiden, (Worte unseres Ehrenpräsident Büchle) Höhen wollen wir pflegen und in bester Erinnerung behalten. Selbstsicher und um den Stellenwert unseres Feh Clubs bewusst, wollen wir mit festem Schritt in die Zukunft gehen. Sachlichkeit, Loyalität, Kameradschaft und gegenseitiger Respekt Mensch und Tier gegenüber, sowie Clubtreue soll oberstes Gebot für unser schönes Hobby sein.
Zeiten kommen Zeiten gehen, unser Schweizer Feh Club wird weiter bestehen.
Steiner Marius |