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Die Eigenart der Perlung |
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Zur
Perlung wollen wir festhalten, dass wir eine kurze, gleichmässige Perlung wünschen,
die einzelnen Deckhaare sind mosaikartig, hellmausgrau mit hellen Einlagen und
enden in blauen Spitzen. Je kürzer die hellen Einlagen im einzelnen Haar sind,
desto ansprechender erscheint die Perlung. Sind die hellen Einlagen lang, so
wird die Perlung grob. Deshalb ist, wie angeführt, auf eine gute Felllänge zu
achten. Somit wollen wir festhalten, dass eine kurze, körnige Perlung wünschbar
ist, bei den Zibben etwas feiner, bei Rammlern etwas körniger. Die Meinung,
dass nur eine Schattierung richtig sei, ist eindeutig zu widerlegen, für die
Fehzucht sind alle drei Schattierungen hell, mittel und dunkel wertvoll und in
einer Zucht von grossem Wert. Der aufmerksame Züchter hat es in der Hand, die nötigen
Variationen bei den Paarungstieren vorzunehmen, um seine Zucht diesbezüglich zu
steuern. Ohne Bedenken kann die Zusammenstellung von hell- mit
mittelschattierten oder mittel- mit dunkelschattierten Zuchttieren erfolgen.
Wichtig ist jedoch, dass der Gesamteindruck ansprechend wirkt und die Perlung
auf der Decke liegt.
Wir
müssen uns vor Augen halten, dass wir es mit einer blauwildfarbigen Rasse zu
tun haben, deren hellgraublaue Farbe die durch die salz- und pfefferartigen
Einlagen (Beringelung) stichartig in Erscheinung treten muss.
Selbstverständlich
treten immer wieder Nachzuchttiere auf, welche sehr schwache oder total fehlende
Perlung aufweisen, also weder salz- noch pfefferartig sind, demnach also Tiere,
die zur Einfarbigkeit neigen. In der Regel und dank dem guten Zuchtstand sowie
der weiten Verbreitung der Fehzucht, schaltet man solche Tiere aus. Demzufolge
sind auch Einkreuzungen mit anderen Rassen nicht oder nicht mehr zu empfehlen,
um nicht die Eigenheiten der Perlung zu verlieren.
Wie
uns bekannt, ist das Fehkaninchen eine Kombinationsrasse mit einem dominierenden
Farbfaktor blaugrau als vorherrschend, dabei spielen aber auch rezessive
Farbeigenschaften der Wildfarbigkeit, der Braun- und der Blaufaktor mit. Wenn
wir nur den Wildfarbigkeitsfaktor betrachten, so wissen wir, dass von ihm der
weissliche Bauch und die Einfassungen herrühren. Der bräunliche Keil zum
Beispiel ist vom Braunfaktor abhängig und wird von diesem beeinflusst. |