Die Unterfarbe

 

Wie bei allen Farbenrassen beeinflusst die Unterfarbe im wesentlichen die gesamte Deckfarbe und ist an ihrer Zusammensetzung von grösster Wichtigkeit. Unbedingt ist darauf zu achten, dass jedes einzelne Haar am Grunde licht erscheint und nicht mehr als etwa eine 2 - 3 mm Breite aufweisen sollte. Eine zu breite Lichtung zeugt von starkem Wildfarbigkeits ­Faktor und überträgt sich auf weitere Wildfarbigkeitsabzeichen wie breite aufgehellte Augenringe, starke Kinnbackeneinfassungen, weissliche Bin­den an Vorderläufe und schwach pigmentierten Krallen. Zudem wird dabei auch die Hinterlauffarbe negativ beeinflusst. Anschliessend an diese Lichtung erscheint eine mittel bis dunkelblaue Farbzone, je nach Schattie­rung der Decke. Tiere mit zu heller Unterfarbe sind von der Zucht auszuschliessen, denn diese bewirken eine mangelhafte Deckfarbe. Die wildbraune, etwa 2 mm breite Zwischenfarbe, wird nicht allzu sehr markie­rend und abgrenzend verlangt, sollte jedoch sichtbar in Erscheinung treten. Verblassende, schwache oder zu breite Zwischenfarbe wird vom Fehzüchter nicht geschätzt. Erst anschliessend folgt die salz - und pfefferartige Einlage der Deckhaare, die jedoch dort anfängt, wo die Unterwollhaare enden, also lediglich nur von aussen betrachtet werden kann. Die mosaikartige Einlage erzeugt als ganzes die Perlung und gibt dem Feh mit dem grauen Schleier sein eigenartiges Aussehen.